Kommunikation – zweinull


Digitale Kommunikation, Social Media, Beratung & Training

10 Mai, 2011

22 iPad Apps: Social Media u. Produktivität – Ich zeig Dir meins und Du mir Deins – Teil Ill

Posted by: Tim Krischak In: Mobile & Apps

Gastbeitrag von Christian Pöhlmann (@levelboss)

Nachdem Sascha und Christian uns letztens ihre liebsten iPad-Apps vorgestellt  haben (iPad-Apps Teil I, iPad-Apps Teil II), folgt ein weiterer Gastbeitrag.
Diesmal habe ich Christian Pöhlmann nach empfehlenswerten iPad-Apps gefragt. Christian dürfte den Gamern unter Euch vielleicht besser unter dem Namen „Levelboss“ bekannt sein. In seinem Blog „Endoflevelboss“ schreibt er über „Videogame-Culture„.

Christian welche iPad-Apps nutzt Du?

Social Media / News / Produktivität

Twitter (kostenlos) – Die offizielle Twitter-App kann zwar bei weitem nicht soviel wie andere Clients oder die Website, ist aber in Sachen Design und Umsetzung der Multitouch-Möglichkeiten ganz weit vorne. „Normales“ Twittern macht (mir) damit am meisten Spaß, für größeren Funktionsumfang schadet die zusätzliche Installation des bereits erwähnten

Echofon (Pro) (kostenlos mit Werbeeinblendung & paid App) allerdings nicht. Dieses besticht zusätzlich durch seine „Sync“-Funktionalitäten mit der iPhone und Desktop-Variante und erspart das doppelte Lesen vieler Tweets.

Boxcar (kostenlos mit Werbeeinblendung & paid App) – Garantiert keine Twitter-Mentions, Direct Messages oder Facebook-Postings verpassen. Boxcar pusht schnell und zuverlässig Nachrichten auf das iPad, lässt sich individuell konfigurieren, mit verschiedensten Netzwerken koppeln und öffnet auf Wunsch jeweils die zugehörige, favorisierte App.

MyPad(+) (kostenlos mit Werbeeinblendung & paid App) ermöglicht, was Facebook selbst offenbar nicht hinbekommt: den Zugriff auf praktisch sämtliche Funktionen der Website. Die „orientiert“ sich eng an der offiziellen Twitter-App (um nicht zu sagen: sie kopiert dreist das gesamte Design) und bedient sich deshalb hervorragend. Lediglich die Icons für manche Funktionen führen manchmal etwas in die Irre.

dbd (Delicous Bookmark Discovery) (paid App) – Hervorragend gestaltete, übersichtliche und intuitive zu bedienende App zur Verwaltung der eigenen Delicious-Bookmarks und zum Stöbern und Entdecken. Für mich, wie die Delicious-Website) ein schöner Suchmaschinen-„Ersatz“ zur schnellen Recherche in bestimmten Themenfeldern. Hat die nach dem Verkauf von Delicoius durch Yahoo! Vollzogenen Login-Wechsel unbeschadet überstanden und funktioniert darüber hinaus auch mit dem Delicoius-Konkurrenten pinboard.in.

BroadFeed (paid App) – Gute Alternative zum bereits vorgestellten Flipboard. Aggregiert verlinkte Website, Bilder etc. der eigenen Twitter-Timeline zu einem Magazin-Layout, spart – im Gegensatz zu Flipboard – Tweets als solche komplett aus.

Reeder (paid App) – RSS-Reader mit großem Funktionsumfang und elegantem Design, der das ebenfalls gute, aber nüchternere NewsRack (paid App) auf meinem iPad aus dem Stand ablösen konnte. Besonders gelungen: die Readability genannte Funktion, die gekürzte Feeds (meistens) komplett nachladen kann und die umfangreiche Anbindung an Fremddienste; Artikel können schnell und einfach an Delicious, Pinboard, Instapaper, ReadItLater, Facebook, Twitter etc. weitergereicht oder einfach per Mail verschickt werden.

Tagesschau (kostenlos) – für den guten und schnellen Nachrichten-Überblick zwischendurch. Übersichtlich, aufgeräumt und mit (Live-)Stream-Funktionalitäten liefert die App die gewohnte Tagesschau-Qualität.

Dropbox (kostenlos) wurde zwar bereits genannt, ist aber auch für mich unverzichtbar, um von unterwegs schnellen Zugriff auf einzelne Dateien zu erhalten. Ebenfalls sehr praktisch, um bei fehlender Sync-Möglichkeit Dateien von einem Rechner auf ein iPad zu bekommen und dort zu betrachten. Allerdings fehlt der App die Möglichkeit, Dateien aus der Dropbox direkt auf das iPad herunterzuladen…

Filer (paid App) – …ein Umstand, den Filer behebt. Mit Filer ist es möglich, Dateien (nicht nur aus der Dropbox, sondern über beliebige Links) lokal auf dem iPad zu speichern und dort ohne Verbindung zum Netz zu betrachten / weiterzuverarbeiten.

iDisk (kostenlos) – Die App für Apples hauseigenes Dropbox-Pendant MobileMe bietet schnellen Zugriff auf den Cloud-Speicherplatz des Dienstes. Sieht der Dropbox-App recht ähnlich und bedient sich auch ähnlich.

Keynote (paid App) – Die mobile Version von Apples Powerpoint-Pendant. Bietet zwar einen abgespeckten Funktionsumfang gegenüber der Desktop-Version, bedient sich auch stellenweise trotz insgesamt durchdachten Designs nicht völlig intuitiv, ermöglicht jedoch trotzdem die schnelle und einfache Erstellung von überaus vorzeigbaren Präsentationen auch auf dem iPad.

 

Sonstiges

1Password (paid App) – Für mich einfach unverzichtbar. 1Password speichert sämtliche Passwörter und Formulardaten für alle genutzten Webservices, generiert auf Wunsch neue, sichere Passwörter und synchronisiert diese systemübergreifend sowohl mit der Desktop-Version, als auch mit der iPhone-App im lokalen WLAN. Die Keychain lässt sich – sofern man die eigenen Sicherheitsansprüche ggf. herunterzuschrauben bereit ist – sogar via Dropbox immer und überall synchronisieren. Statt unzähliger Passwörter für unzählige Webdienste muss man sich im Zweifelsfall nur noch ein einziges merken – das Masterpasswort für 1Password. Ein großer Vorteil, der zugleich zum größten Nachteil geraten kann: ist das eine Passwort geknackt, sind alle anderen ebenfalls „verloren“.

iOutbank (Pro) (kostenlos & paid App) – Immer und überall bequemen Zugriff auf den eigenen Kontostand haben, Überweisungen tätigen und vieles mehr. iOutbank regelt das deutlich komfortabler als die meisten Banken-Websites und bietet in der Pro-Version darüber hinaus die Möglichkeit, mehrere Konten, auch verschiedener Banken, auf einen Blick zu verwalten.

Articles (paid App) – Die vermutlich schönste Art, sich durch Wikipedia zu navigieren. Articles bereitet die Artikel der offenen Wissensdatenbank optisch ansprechend auf, bietet Funktionalitäten zum Bookmarken, Tabs und einiges mehr.

iCabMobile (paid App) – Der mobile Safari mag für das schnelle Surfen im Internet zwar den meisten ausreichen, lässt jedoch häufig einige vom Desktop gewohnte Funktionen vermissen. Tabs, zum Beispiel, einen Vollbilldmodus, die Möglichkeit zur Cookie- und Formulardaten-Verwaltung, umfangreichere Gestensteuerung, Downloads etc. iCabMobile behebt dies. Ebenfalls hin und wieder praktisch: die Möglichkeit, die eigene Browser-ID zu ändern und iCabMobile als Desktop-Browser zu tarnen, um für mobile Geräte optimierte Websites zu umgehen

GarageBand (paid App) – Der kleine Bruder von Apples Desktop-Applikation bietet 8-Track-Recording, die Möglichkeit, externe Instrumente einzuspeisen, virtuelle Instrumente einzuspielen (dank sogenannter „Smart Instruments“ besonders einfach), Samples aufzunehmen und zu verfremden und vieles mehr. Ideal, um „mal eben schnell“ einen Podcast-Jingle oder ähnliches einzuspielen. Bietet sogar das Potential, die herkömmliche Klampfe am Lagerfeuer zu ersetzen. „Hurt“ in der Johnny-Cash-Fassung lässt sich jedenfalls problemlos auch mit GarageBand darbieten ;-)

Air Video (paid App) – Streamt Videos (fast) beliebiger Formate via WLAN auf das iPad, indem es diese on the fly in eine iPad-taugliche Fassung konvertiert. Dank Composite-Kabel o.ä. lassen sich so sogar nicht bei iTunes erworbene Videos auf den Fernseher streamen.

PhotoPad (kostenlos) – ist zwar selbst keine wirkliche Augenweide, bietet aber ausreichend viele (Grund-)Funktionalitäten, um Bilder auch unterwegs komfortabel zu bearbeiten. Dagegen kann die mobile Photoshop-Applikation definitiv einpacken.

TuneIn Radio Pro (paid App) – Mit TuneIn greift man mühelos auf die Live-Streams seiner Lieblings-Radiostationen zu, kann über 40.000 Sender entdecken, sich via Radiowecker-Funktion morgens wecken lassen und einzelne Sendungen/Streams bei Bedarf aufnehmen. Für mich insbesondere am Wochenende unverzichtbar, um auch beim Frühstück im Ruhrgebiet meinen Berliner Lieblingssender radioeins zu genießen.

2 Responses zu "22 iPad Apps: Social Media u. Produktivität – Ich zeig Dir meins und Du mir Deins – Teil Ill"

1 | ChrisNo Gravatar

Mai 10th, 2011 at 12:48

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Netter Beitrag . Ach zu empfehlen ist iFiles.

2 | ServicesNo Gravatar

April 17th, 2013 at 07:52

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Tim Krischak

Tim Krischak

...kommt aus Essen, arbeitet als freier Berater für Digitale Kommunikation und schreibt hier seit 2008 über Kommunikation in der neuen Medienwelt.

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Kontakt:
Tel. 0201-536 921 47

E-Mail: tim@krischak.net



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  • Thomas: Für die grafische Benutzerüberfläche gibt es ferret (http://www.ferret-go.com/). Hier werden Ergebnisse dauerhaft gespeichert. Es arbeitet mit Sent
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