Wer kommunizieren will, der muss zuhören können. Wer wirkungsvoll kommunizieren möchte, der sollte zuerst zuhören. Das gilt für die direkte Kommunikation zwischen Anwesenden und genauso für Kommunikation im Social Web.
Zuhören im Web kann man, indem man systematisch und automatisiert nach definierten Begriffen oder Phrasen im Netz sucht. Das heißt dann Web-Monitoring. So lassen sich Daten und Informationen gewinnen, die man zu ganz unterschiedlichen Zwecken nutzen kann. Zum Beispiel kann man die Reputation seiner Marke überwachen und ein besseres Verständnis für seine Zielgruppe entwickeln.
Wer sich für mögliche Anwendungsfälle und Potenziale von Web-Monitoring interessiert, dem kann ich das Buch “Web-Monitoring: Gewinnung und Analyse von Daten über das Kommunikationsverhalten im Internet” von Patrick Brauckmann empfehlen. Der Herausgeber hat gute Beiträge mehrerer Autoren zusammengestellt. Das Thema Monitoring wird aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.
Ich habe beim Lesen einige interessante Denkanstöße bekommen und bin davon überzeugt, das das Feld Web-Monitoring immer wichtiger wird. Gezieltes Monitoring bietet nicht nur neue Möglichkeiten für Markenführung und Marktforschung, sondern wird auch zunehmend für Politik und Forschung interessant. Eine vollständige Rezension des Buchs “Web-Monitoring” findet man hier.



