Kommunikation – zweinull


Digitale Kommunikation, Social Media, Beratung & Training

19 Nov, 2009

Marketing in Social Networks: Wie IKEA bei Facebook wirbt

Posted by: Tim Krischak In: Social Media-Cases

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Dieses Video zeigt eine Social Media Kampagne, die IKEAS Agentur Forsman & Bodefors durchgeführt hat. Das Prinzip ist simpel und effektiv. Social Networks wie Facebook ermöglichen Nutzern sich selbst oder andere Nutzer auf hochgeladenen Fotos zu markieren (taggen). Anstelle von Fotos wurden Katalogseiten bei Facebook hochladen. Derjenige, der sich selbst als erster auf einem der abgebildeten Produkte taggt, gewinnt das Produkt.

Der Effekt: Die getaggten Katalogseiten tauchen in den Newsfeeds verschiedener Nutzer auf. So wird jeder Tagger zu einem Multiplikator und es können viele Views erreicht werden:

(via i-marketing-net.de)

Das Prinzip ist simpel, effektiv und nicht ganz neu:
Z.B. werden in StudiVZ schon seit längerem studentische Parties auf diese Art u. Weise guerillaartig beworben. Freunde werden auf Flyern getaggt, die zuvor in ein Fotoalbum geladen wurden. Das Prinzip ist einfach, effektiv und lässt sich auf verschiedene Anwendungsfälle übertragen. Den viralen Effekt koennte man noch steigern indem man einen Preis an denjenigen vergibt, der die meisten seiner Freunde taggt.

Nachtrag:
Die Verbreitung eines Videos, dass die Kampagne selbst thematisiert sorgt dafür, dass die Kampagne in verschiedenen Blogs auftaucht und rundet das Ganze noch gekonnt ab. So werden nämlich auch Blogger zu Multiplikatoren der „frohen Botschaft„.

2 Responses zu "Marketing in Social Networks: Wie IKEA bei Facebook wirbt"

1 | SvenNo Gravatar

November 26th, 2009 at 08:48

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Weiterführende Links führen auf eine 404 Seite – das Video/Bild zum Bericht wird ebenfalls nicht angezeigt.
 
Ansonsten ist die Ikea Kampagne aber die ideale Verbindung zwischen Produkt und spielerischer Ideensammlung – Ganz anders als die meisten Kampagnen die entweder mit Scheinprominenten oder völlig überhöhten Wertebildern Ihr Produkt bzw. Zielgruppe bewerben.
Ikea ist sicherlich die glänzende Ausnahme – aufgrund der schieren Menge an Werbung bleibt es unvermeidlich, dass sie meistens einfach nur nervt.

2 | TimNo Gravatar

November 26th, 2009 at 22:52

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Danke für den Hinweis Sven. Die Links sind wieder gefixt.
 

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Tim Krischak

Tim Krischak

...kommt aus Essen, arbeitet als freier Berater für Digitale Kommunikation und schreibt hier seit 2008 über Kommunikation in der neuen Medienwelt.

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  • Thomas: Für die grafische Benutzerüberfläche gibt es ferret (http://www.ferret-go.com/). Hier werden Ergebnisse dauerhaft gespeichert. Es arbeitet mit Sent
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