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13 Jun, 2010

Perlen der Woche: Nachholbedarf, gute Gründe, persönliche Bilanzen und ein praktischer Tipp – möge die Macht mit Dir sein!

Posted by: Tim Krischak In: Erlesene Fundstücke|Social Media|Social Media Monitoring

Enterprise 2.0: Herausforderung für Organisationen und Nachholbedarf im Bereich Social Media
Der Artikel “Unternehmensentwicklung in Richtung Enterprise 2.0” gibt einen guten Überblick über die Herausforderungen des organisationalen Wandels zu einem nach innen und außen vernetzten Unternehmen. Und wie weit sind Unternehmen?
Im Centrestage Blog findet man ausgewählte Ergebnisse der StudieEnterprise 2.0 – Zehn Einblicke in den Stand der Einführung“. Im Hinblick auf eine Social Media Strategie sehen die Autoren Nachholbedarf bei den Themen Datenschutz, Qualitätsmanagement und Arbeitsrecht. –> Social Media im Enterprise 2.0

Social Media Guidelines und Social Media Governance:
Eine Sammlung von 130 Social Media Policies findet man in der “Online Database of Social Media Policies”. Warum es mit einer Social Media Guideline allein nicht getan erfährt man in der Präsentation “Social Media Governance - Dialog als Teil der Unternehmenskultur” von virtual identity.

Guter Tipp für Facebook-Fanpages von Unternehmen:
Facebook-Fanpages sind standardmäßig mit dem Profil des Erstellers verknüpft. Das kann für Unternehmen die eine Fanpage betreiben ungünstig sein. Denn Mitarbeiter können das Unternehmen verlassen und Zuständigkeiten sich ändern. Wie man eine Facebook-Fanpage erstellt, die nicht mit einem Personen-Profil verknüpft ist erfährt man hier.

Gute Gründe für Social Media Monitoring:
Im Social Media Monitoring-Blog sind 20 gute Gründe aufgelistet zu welchem Zweck Unternehmen ein systematisches Social Media-Monitoring betreiben sollten.

Besser bloggen:
In dem Artikel “Modern Blogging” fasst Robert Basics seine gleichnamige Session vom Barcamp Bodensee zusammen. In dem Artikel stellt er einige Ideen vor, um das Bloggen bewusster und systematischer anzugehen.

Journalismus als vierte Gewalt?
Im TAZ-Blog zieht Sebastian Heiser eine persönliche Bilanz.
Der Journalist fragt sich inwieweit er im Jahr 2009 die Funktion einer vierten Gewalt im Staate ausüben konnte. Von Kontrollfunktion könne keine Rede sein, bestenfalls komme er seiner Chronistenpflicht nach, heißt es. Interessant finde ich die Gründe die er aufführt, sie sind struktureller Natur.

Was wurde aus Star Wars Kid?
Wer erinnert sich noch an den übergewichtigen Jungen der ungewollt zum YouTube Star wurde? Was aus “Star Wars Kid” wurde kann man bei Mashable nachlesen.

Möge die Macht mit Dir sein!

Foto von StephenKwilli
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08 Jun, 2010

Avatar im Comic Stil

Posted by: Tim Krischak In: in eigener Sache

Häufig schon habe ich die tollen Comic-Avatare bewundert, mit denen manche meiner Social Media-Bekannten ihre Profile schmücken. So wie z.B. Klaus-Dieter Knoll aus Berlin in seinem Twitter-Profil.

Auf die Frage hin, wie man an ein solches Bild erstellt hat er mir kurzerhand angeboten eines für mich anzufertigen. Das ist wirklich toll! Denn er hat sich die Mühe gemacht und in mühsamer Handarbeit ein Foto von mir vektorisiert:


Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Besonders gut gefallen mir die konzeptionellen Überlegungen der Darstellung. Klaus-Dieter schreibt “Vor dem Hintergrund komplexer, ineinander verschachtelter Informationen tritt der Portraitierte aus seinem Schatten”. So ist ein Charakteristikum meiner Tätigkeit als Social Media Berater als Kernbotschaft im Bild verdichtet.

Und das wundert mich nicht, denn Klaus-Dieter kann auf langjährige Erfahrung als Designer und Gestalter zurückblicken. Seit 2005 rückt er als Freiberufler mit Kadekmedien.de seine Kunden ins rechte Licht. Dazu entwickelt er die passenden Logos, Printmaterialien und Webdesigns. Sein Expertenwissen im Bereich Social Media Marketing rundet das Portfolio ab. Sein lesenswertes Blog erreicht man unter Kadekmedien.com.

Ich freue ich mich über mein neues Avatar und danke Dir ganz herzlich Klaus-Dieter!

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31 Mai, 2010

Re-Design: Greenpeace startet Logo-Wettbewerb für Kampagne gegen BP

Posted by: Tim Krischak In: Public Relations|Social Media|Social Media-Cases

Wenn Unternehmen versuchen sich ein ökologisches Image zu geben, obwohl sie nicht ökologisch handeln wird dies auch als Greenwashing bezeichnet. Das man ökologisch verantwortungsvoll handelt und die Umwelt schützt wird dann zu einer Kernaussage der PR- und Werbemaßnahmen.

Zum Beispiel hat sich der BP Konzern im Jahr 2000 durch ein Re-Design des Corporate Designs um einen grünen grüneren Anstrich bemüht. Das Firmenlogo wurde durch ein Logo ersetzt, das an eine Sonne und Blume erinnert.

Das Logo sollte das neue ökologische Image des Konzerns symbolisieren. Neben anderen weiteren Maßnahmen wurde auch der Name des Konzerns geändert: Aus “British Petroleum” wurde “Beyond Petroleum” und so das Versprechen formuliert Öl als Energieträger hinter sich zu lassen und vermehrt in erneuerebare Energien zu investieren.

An dieser Stelle setzt die aktuelle Kampagne von Greenpeace UK an. Der Zeitpunkt ist gut gewählt. Denn durch das Öldesaster im Golf von Mexiko ist der BP-Konzern heftig in die Kritik geraten und hat schon einen erheblichen Image-Schaden erlitten.

Und Greenpeace legt nach: Strategisch geschickt und taktisch zum richtigen Zeitpunkt weißt man nun auf weitere umweltschädliche Aktivitäten des BP-Konzerns hin, nämlich auf den Abbau von ölhaltigem Tar-Sand in Kanada.

Damit ist die Botschaft klar formuliert: BP ist kein grüner Konzern, sondern setzt auf Profit zu Lasten der Umwelt.

Den Widerspruch zwischen grünem Image und öffentlich wahrgenommenen umweltschädlchem Verhalten kann sich Greenpeace zunutze machen um den Konzern zu attackieren.

Greenpeace UK fragt nun “What’s behind BP’s logo?” und ruft zum Re-Design Wettbewerb des BP-Logos auf. Es werden Vorlagen für die gängigen Grafikprogramme zur Verfügung gestellt. Die besten Logos werden für weitere Aktionen im Rahmen der Kampagne gegen BP eingesetzt.
Einige Arbeiten gibt es bereits hier zu sehen:

(via Visual Blog)

Wieder einmal spielen die Kommunikatoren von Greenpeace strategisch und stimmig auf der Klaviatur von Social Media. Dieses Lied handelt von einer Demaskierung.

Etwas unstimmig ist es aus meiner Sicht jedoch, dass viele Fotos von Greenpeace bei Flickr mit einem Copyright Hinweis eingestellt werden.

Mit einer CC-Lizenz würde man auch Bloggern die Verwendung des Bildmaterials ermöglichen. Das würde dazu beitragen die Fotos, und damit die Sicht von Greenpeace, viral im Web zu verbreiten. Auch die hervorragenden Greenpeace-Fotos des Deepwater Horizon Desasters können von Bloggern aufgrund der fehlenden CC-Lizenz nicht verwendet werden.

BP hingegen stellt sein Bildmaterial, und damit seinen Blick auf die Dinge, zur freien Verwendung zur Verfügung. Warum nicht auch Greenpeace?

Zum weiterlesen:
taz: Greenwash von BP – Klarsicht dank Ölteppich
Themenblog: BP sucht vergebens die Tankstelle zur Image-Politur
Design Bot: Redesign des BP Logo
Karsten Fuelhaas: BP- Das Web schlägt zurück
PR Blogger: Die Mundpropaganda und das Böse

Culture Jamming: Krieg der Zeichen
Umberto Eco: Für eine semiologische Guerilla (1967) in: Ders.: Über Gott und die Welt, Hanser 2004

(Foto cc by USCGD8)

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11 Mai, 2010

Social Media Revolution (revisited)

Posted by: Tim Krischak In: Social Media|Social Media Trends

(von Erik Qualman gefunden bei Netzpiloten)

Auch die aktualisierte Version des Videos wartet mit beeindruckenden Zahlen zur Nutzung von Social Media auf.

Der Soundtrack zu dem Clip stammt übrigens von Fatboy Slim. Seine Plattenfirma hat das Video von YouTube entfernen lassen:

Mit dem Urheberrecht ist es halt so eine Sache.

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Tim Krischak

...kommt aus Essen, arbeitet als freier Berater für Digitale Kommunikation und schreibt hier seit 2008 über Kommunikation in der neuen Medienwelt.

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E-Mail: tim@krischak.net