Ein Diskussionspunkt in der Session war, wie man zu einer guten Gewichtung der Kennzahlen kommt. In Stefans Blog findet Ihr ein Beispiel-Spreadsheet für eine Social Media Balanced Scorecard. Er freut sich auf Fragen und Anregungen.

2. Wie können wir messen?

2.1 #Fail Was beim Monitoring verlässlich schief get & wo noch Hoffnung besteht

Patrick Bunk berichtete über die technischen Herausforderung beim Datenschürfen:

2.2 Monitoring Battle

Beim Monitoring-Battle hatten 8 Anbieter Gelegenheit Ihr Monitoring-Tool vorzustellen. Mit dabei waren: Brandwatch, Radian6, uberMetrics, VICO, Talkwalker, na media sonar u. BuzzRank. Zu einem vorgegebenen Thema wurden Daten gesammelt, analysiert und anschließend im Plenum präsentiert:

Das Monitoring-Battle

Verschiedene Anbieter kamen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Ich war leider nur zum Teil bei dem Battle dabei. Eine Mitschrift findet man bei Karin Windt.

2.3 Worauf es bei der Auswahl von Social Media Monitoring-Tools ankommt

Anna Maria Zahn stellte in dieser Session Evaluationskriterien vor, die helfen Social Media Monitoring-Anbieter miteinander zu vergleichen:

2.3 Qualitative Analyse

Ein Großteil der Sessions war techniklastig und zahlengetrieben. Das habe ich ähnlich wie Christian de Vries wahrgenommen.
Erfrischend fand ich deshalb die Session von Marc Troemel. Hier ging es nicht nur um das Messen, sondern um das Verstehen mit Hilfe eines Qualitativer Forschungsdesigns und passender Methoden (Netnographie).

Mac Troemel erläutert ein qualitatives Forschungsdesign

Am Beispiel einiger Studien zeigte er, dass man durch Social Media Research Nutzer-Typologien und Erkenntnisse gewinnen kann, die für die Entwicklung von Kommunikationsstrategien hilfreich sind. Qualitative Forschung kann man nicht automatisieren. Dementsprechend aufwändig sind solche Studien.

2.4 Social CRM, Datenschutz

Was dürfen wir messen? In der Session von Thomas Schwenke ging es um die rechtlichen Rahmenbdingungen des Monitorings. Nicht alles was technisch möglich ist, ist in Deutschland erlaubt. So sind geschlossene Bereiche, wie es z.B. manche Foren sind für ein Monitoring tabu.

Eine sehr interessante Session mit vielen Nachfragen. Die Zeit war leider zu knapp. Thomas möchte die einzelnen Punkte der Präsentation in den nächsten Tagen in seinem Blog detailliert ausführen.

2.5 Kostenlose Social Media Monitoring-Tools

Christine Heller (@punktefrau) und ich haben auch eine Session angeboten. Wir haben Tools vorgestellt, die für einen Einstieg ins Monitoring geeignet sind. Hier findet Ihr die Dokumentation der Session: kostenlose Social Media Monitoring-Tools.


Foto: C. Hinze

Mein Fazit zum Monitoringcamp 2012:

Das Monitoringcamp war eine durchweg gelungene Veranstaltung. Alle Sessions bei denen ich war, fand ich inhaltlich sehr gut. Ich habe nette Menschen kennengelernt und auch jenseits der Sessions spannende Gespräche geführt. Auch der organisatorische Rahmen war klasse. Die Location, das Essen und der Service, alles war prima!

Vielen Dank an das Orga-Team: Silke Schippmann, Stefanie Assmann u. Stefan Evertz!
Danke auch die Sponsoren u. Teilnehmer, die das Monitoringcamp möglich gemacht haben!

Weitere Berichte vom Monitoringcamp:

Birte Frey: Monitoringcamp 2012
Anja Beckmann (PR-Report): Auf der Suche nach den Kennzahlen für Social Media
Christine Heller: Monitoringcamp in Hamburg: Datenschutz, Kennzahlen, eine Menge Tools und Kundenerwartungen
Malte Klauck: Fotos vom Monitoringcamp
Nerotunes: Monitoringcamp 2012 – Rückblick
Andre Luce: Sessionbericht – Qualifizierer qualifizieren – Wie schule ich Codierer?
Björn Negelmann: Social Media Monitoring: Auf dem Weg von der Reporting- zur Handlungsimplikation-Funktion

Welche Berichte fehlen noch? Nutzt die Kommentarfunktion.

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5 Responses zu "Rückblick auf das Monitoringcamp 2012: Was wir messen wollen, und wie wir messen können #moca12"

1 | Meine drei Premieren – Rückblick auf das Monitoringcamp 2012 in Hamburg « Kommunikations-Controlling und -Evaluation

November 13th, 2012 at 18:20

Avatar

[...] Rückblicke haben @Anja_Beckmann (hier), Julia Scharmann (hier), @punktefrau (hier), @t_krischak (hier) und @bjoern_n (hier) geschrieben. Auf der Seite des Monitoringcamps wurden und werden weitere [...]

2 | Dr. Karin WindtNo Gravatar

November 13th, 2012 at 20:39

Avatar

Super Überblick, vielen Dank dafür! Die Session zu kostenlosen Monitoringtools von Dir und Christine Heller war auch klasse, da musste ich aber leider dann schon bald gehen.
Hier bei der mixxt Plattform des Monitoringcamp sind weitere Berichte: http://www.monitoringcamp.de/networks/wiki/index.Berichte2012
Viele Grüße
Karin

3 | PhilippNo Gravatar

November 14th, 2012 at 11:47

Avatar

Wir haben in unserem Blog http://www.webbosaurus.de/blog/ auch eine Sammlung der verschiedenen Berichte. Sind derzeit noch mehr als in der offiziellen Sammlung.

beste Grüße
Philipp

4 | Monitoring Camp Hamburg

November 15th, 2012 at 15:41

Avatar

[...] Dem interaktiven Kunden sind Abteilungsgrenzen nämlich herzlich egal. Tim Krischak fand in seinem Blogpost folgendes Fazit, das ich sehr gern teile und ein AMEN dahinter setzen [...]

5 | Social Media Monitoring: Wie können Nonprofits Social Media beobachten? | Stiftungskommunikation und Social MediaStiftungskommunikation und Social Media

April 10th, 2013 at 13:10

Avatar

[...] teilhaben. Einen Überblick über die  Themen des letzten Camps bietet zum Beispiel der Post von Tim Krischak. Wer sich prinzipiell für Nonprofits, Stiftungen und Social Media interessiert, der hat auch in [...]

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...kommt aus Essen, arbeitet als freier Berater für Digitale Kommunikation und schreibt hier seit 2008 über Kommunikation in der neuen Medienwelt.

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E-Mail: tim@krischak.net