Kommunikation – zweinull


Digitale Kommunikation, Social Media, Beratung & Training

07 Dez, 2010

Rückblick auf das Collaboration Camp in Essen

Posted by: Tim Krischak In: Enterprise 2.0|Veranstaltungen|Wissensmanagement

Vom 19.11.-21.11. fand im Essener Unperfekthaus das Collaboration-Camp statt.

Stefan Evertz und Guido Brombach haben zu einem Barcamp eingeladen, um sich über Social Software und neue Formen der Zusammenarbeit auszutauschen.

Was ist ein Barcamp?
Barcamps sind Veranstaltungen, bei denen ein Programm nicht im Vorfeld, sondern erst am Tag der Veranstaltung festegelegt wird. Der Grundgedanke ist, die Trennung zwischen Referenten und Besuchern aufzuheben um den Wissenstransfer unter allen Teilnehmern zu forcieren. Jeder kann eine Session zu einem Thema vorschlagen und die Session findet statt, wenn es genug Interessenten gibt. Sessions sind kein Frontalunterricht, sondern offene Diskussionsrunden.

Collaboration Camp
Beim Collaboration Camp waren am Freitag etwa 30 Personen und der Sessionplan war mit drei parallel stattfindenden Sessions nach kurzer Zeit schon voll. Das war eine gute Besucher/Session Quote.

Die Sessions:

Online-Werkzeuge/ Mobile-Apps für einen guten Workflow

In der Session von Guido ging es um Werkzeuge, die man zur Verbesserung des eigenen Workflow nutzen kann. Vorgestellt wurden einige Social Software- u. Collaboration-Tools für Rechner und für mobile Endgeräte.

Guido hat zum Beispiel die Präsentationssoftware Prezi erläutert. Außerdem wurde der kollaborative Texteditor openetherpad vorgestellt, der dann auch während der gesamten Veranstaltung genutzt wurde um gemeinsam Sessions zu dokumentieren.

Das Etherpad mit den Notizen zur Session findet man hier. Ein Blick hinein lohnt sich, denn es wurden noch weitere Werkzeuge vorgestellt.

iPhone Apps
Dann gab es eine Session zum Thema Mobile-Apps. Die Gruppen zu Android und iPhone/iPad waren etwa gleich groß. In der iPhone/iPad-Session haben wir uns gegenseitig verschiedene Productivity-Apps vorgestellt und deren Anwendung erläutert.
Zum Beispiel: Dropbox, Office H2, Read it Later, Team Viewer, Analytics, Osfoora, Reeder und  Good Reader.

Projekmanagement 2.0
In dieser Session habe ich einen kurzen Input zum Thema Social Software im Projektmanagement/Wissensmanagement gegeben und ein paar Tools vorgestellt.

Im Anschluss haben wir Erfahrungen diskutiert und gemeinsam überlegt, welche Rahmenbedingungen für Projektmanagement 2.0 förderlich sind und welche nicht. Für die meisten Teilnehmer (Freelancer) ist diese Form der Kommunikation und der Online-Zusammenarbeit schon ganz selbstverständlich. In Unternehmen sieht das häufig anders aus.

Die Notizen findet man hier. Den Inhalt meiner Folien findet man in diesem (ergänzten) Foliensatz:

In der Diskussion ging es auch darum, dass Social Software den Nutzern viele Wahlfreiheiten lässt. Wo doch sonst verschiedene Kommunikationskanäle erwartbare Antwortzeiten implizieren. Bei zeitkritischen Anfragen muss der Übergang von der Pull- zur Push-Kommunikation reibungslos funktionieren. Das hat Stefan Wild in seinem Blogbeitrag Unified Messaging 2.0 noch einmal schön ausgeführt.
Deshalb ist es wichtig, dass sich das Projektteam im Vorfeld auf Kommunikationsmodalitäten und Regeln einigt.

Enterprise 2.0
Hier ging es um den Einsatz von Social Software im Unternehmen. Oder genauer: Im Großunternehmen. Simon Trockel und Tobias Rottenkolber beschäftigen sich bei Audi mit dem Relaunch des Firmen-Intranets. In der Session diskutierten wir vor allem, was bei der Einführung von Social Software im Unternehmen zu beachten ist.

Erfolgsfaktoren zur Einführung von Social Software im Unternehmen:

  • Schrittweise Einführung von Werkzeugen und begleitende Trainingsmaßnahmen, die Mitarbeitern hilft die neuen Werkzeuge in ihre bestehehenden Arbeitsprozesse zu integrieren.
  • Unterstützung durch die Führungsebene, die bei der Nutzung mit gutem Beispiel vorangeht (zum Beispiel CEO-Blog).
  • Key-User in einzelnen Abteilungen, die Multiplikatoren sein können.

Einen ausführlichen Bericht zu der Session findet man bei Benedikt Müller.

Leider konnte ich nur am Freitag teilnehmen. Weitere Berichte, auch vom zweiten Tag, sowie Dokumentationen findet man im CollaborationCamp-Blog.

Ich danke den Organisatoren Stefan Evertz und Guido Brombach, sowie allen Teilnehmern für die tolle Veranstaltung.
Ich freue mich auf das nächste Collaboration Camp. :-)

Fotos von Simon Bierwald und Anja Stagge

1 Kommentar zu "Rückblick auf das Collaboration Camp in Essen"

1 | Rückblick auf das Collaboration Camp (Freitag) | CollaborationCamp-Blog

Dezember 8th, 2010 at 10:57

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[…] Meinen Rückblick auf das Collaboration Camp findet man hier. […]

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Tim Krischak

Tim Krischak

...kommt aus Essen, arbeitet als freier Berater für Digitale Kommunikation und schreibt hier seit 2008 über Kommunikation in der neuen Medienwelt.

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Kontakt:
Tel. 0201-536 921 47

E-Mail: tim@krischak.net



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