Kommunikation – zweinull


Digitale Kommunikation, Social Media, Beratung & Training

18 Okt, 2011

Rückblick auf das stARTcamp Köln

Posted by: Tim Krischak In: Veranstaltungen

Letztens war ich beim Startcamp in Köln. Das Startcamp ist ein Barcamp mit einem Themenfokus auf Kulturbetriebe im Social Web. Es gab mehrere parallel laufende Sessions, in denen Vertreter aus Kultureinrichtungen, wie zum Beispiel Museen oder auch Berater Cases vorstellten, Tipps gaben und Erfahrungen teilten.

Eigentlich wollte ich auch eine Session anbieten. Leider habe ich die Sessionplanung verpasst und als ich ankam war schon kein Slot mehr frei.


Nachdem ich einen Tag zuvor eine Veranstaltung besucht habe, auf der ich von Social Media Wunderheilern jede Menge Social Media Bullshit gehört habe, war das Startcamp ein wohltuendes Kontrastprogramm. Denn die Vorträge und Sessions waren inhaltlich fundiert und angenehm unaufgeregt.

Die Sessions

Zum Beispiel hat Sebastian Hartmann (@Museumsheld) einen Vortrag „10 Punkte für den Einstieg ins Social Web gehalten, der mir gut gefallen hat. Einsteiger haben einen guten Leitfaden an die Hand bekommen um sich dem Thema Social Media Kommunikation mit Sinn und Verstand zu nähern.

Dann gab es eine Session „Chef 2.0 – Vorurteile und Ängste von Vorgesetzten und Mitarbeitern“ von Christian Henner-Fehr (@kulturmanager) und Frank Tentler (@frank_tentler). In der Session wurden Erfahrungen zusammengetragen, die den Teilnehmern im Berufsalltag begegnen. Eigentlich sollten noch Gegenstrategien entworfen werden, aber natürlich war die Zeit viel zu knapp. Frank hat angeboten die Diskussion in seinem Blog weiterzuführen. Link folgt.

Frank Tentler hat in einer weiteren Session das Asisi Projekt vorgestellt, ein kommerzielles Kunstprojekt im Berliner Pergamon Museum. Frank begleitet das Projekt Asisi im Social Web, einem wichtigen Pfeiler in der begleitenden Kommunikation. Ein spannendes Projekt.

Karin Janner (@karinjanner) hat eine Session zum Zeitaufwand für Social Media moderiert. Die Teilnehmer haben versucht herauszuarbeiten, was der tatsächliche Zeitaufwand für ihre Aktivitäten im operativen Geschäft ist.

Fazit:

Das Startcamp hat mir sehr gut gefallen. Über die Zeit scheint sich eine Community von Kommunikationsverantwortlichen aus Kultureinrichtung entwickelt zu haben, die Erfahrungen und Wissen teilen, und zwar fundiert und unaufgeregt. Das gefällt mir. Ich hatte beruflich zwar noch keine Berührungspunkte mit der Kulturbranche, deshalb war es für mich um so interessanter zu erfahren, wie Kulturbetriebe mit dem Thema umgehen, denn die Rahmenbedingungen sind doch etwas andere als bei Unternehmen.

Die Atmosphäre war sehr angenehmen und ich habe viele nette Gespräche in den Pausen geführt. Ein großes Lob an das Organisationsteam. Die Veranstaltung war spitzenmäßig organisiert und hat großen Spaß gemacht.


Foto: Harald Link

Das Organisationsteam Wiebke Ladwig (@sinnundverstand), Ute Vogel (@frauvogel) und Anke von Heyl (@kulturtussi).

Ich freue mich schon auf die Startconference, die am 17.-18.11. in Dusburg stattfindet.

Die Videoaufzeichnungen der Sessions und die Vortragsfolien findet man in der offiziellen Dokumentation des stARTcamp11.

Weitere Blogbeiträge zum stARTcamp 11:

Christian Henner-Fehr: Social Media muss man leben
Karin Janner: stARTcamp Köln: Das Social Web ist schön und macht viel Arbeit
Michaela Brandl: Rückblick auf das stARTcamp Köln am 7. Oktober
Sebastian Hartmann: 6 Wochen vor der stARTconference in Duisburg: Das stARTcamp Köln – ein Rückblick

1 Kommentar zu "Rückblick auf das stARTcamp Köln"

1 | Wibke LadwigNo Gravatar

Oktober 18th, 2011 at 13:55

Avatar

Danke, Tim! War spitze, Dich dabei zu haben. Unserer Dokumentation füge ich Deinen Beitrag gleich bei: http://startcampk.posterous.com/pages/dokumentation

Comment Form

Tim Krischak

Tim Krischak

...kommt aus Essen, arbeitet als freier Berater für Digitale Kommunikation und schreibt hier seit 2008 über Kommunikation in der neuen Medienwelt.

Mehr erfahren...

Kontakt:
Tel. 0201-536 921 47

E-Mail: tim@krischak.net



  • Stephan Mayer: Gerade Großkonzerne mit personell gut ausgestatteten Social Media Abteilungen und Agenturen interessieren sich immer mehr für einheitliche Social Me
  • Thomas: Für die grafische Benutzerüberfläche gibt es ferret (http://www.ferret-go.com/). Hier werden Ergebnisse dauerhaft gespeichert. Es arbeitet mit Sent
  • Tim Krischak: Danke für den Tipp. Das scheint lediglich ein weiterer Alert-Service zu sein. Da fehlen mir zum glücklich sein die Speicherung der Ergebnisse, eine